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Bergbau

 
Reiche Zeche   Der Bergbau prägte von Anfang an die Entwicklung Freibergs. Auch heute noch ist Freiberg ohne Bergbau kaum vorstellbar - man denke nur an die TU Bergakademie Freiberg (die älteste montanwissenschaftliche Akademie der Welt), an das sächsische Oberbergamt, an das Geokompetenzzentrum, an das Lehr- und Forschungsbergwerk "Reiche Zeche" und "Alte Elisabeth", an die vielen bergbauhistorischen technischen Denkmale und die vielen kleinen Hinweise innerhalb der Stadt auf den Bergbau (reiche Bürgerhäuser, Straßennamen, Gedenktafeln, Brunnendenkmale, der Einblick in die Anzucht am Untermarkt, ...).

1168 finden Handelsleute in ihren Wagenspuren glänzende Steine. Diese "Steine" ließen sie in Goslar untersuchen und es stellte sich heraus, dass sie einen ungewöhnlich hohen Silberanteil hatten. Das große "Berggeschrey" hatte begonnen und viele Bergleute, Handwerker und Händler aus Niedersachsen und anderen Regionen kamen zum "freyen Berge". Denn Markgraf Otto von Wettin hat den Bergbau an jedermann freigegeben, unabhängig vom Grundbesitz durfte jedermann an jedem Ort schürfen. Schnell entwickelte sich die kleine Ortschaft Christiansdorf und 1186 wurde die Stadt Freiberg gegründet.
 
 
Die reichen Silbererzvorkommen machten Freiberg weit über seine Grenzen hinaus bekannt. Die über 1000 Erzgänge durchziehen den Freiberg Gneis und Glimmerschiefer und sind im Zuge der variszischen Gebirgsbildung entstanden.

1765 wird die Bergakademie Freiberg gegründet - die erste montanwissenschaftliche Einrichtung der Welt. Damit wurden dem Bergbau neue Impulse gegeben und viele bedeutende Wissenschaftler kamen nach Freiberg.

Durch die Einführung neuer Bergbautechnik konnte die Abbautiefe erhöht erden. Dadurch traten jedoch massive Probleme mit dem Grundwasser auf. Eine der bedeutendsten markscheiderischen Leistungen ist der Bau des Rothschoenberger Stollns zur Entwässerung des Freiberger Bergbaureviers. Bis in die heutige Zeit werden die Grubenwässer über diesen Stolln in die Triebisch und weiter in die Elbe geleitet.
  Rothschönberger Stolln - Hauptmundloch
 

letzte Änderung: 07/04
Redaktion: B.Bicher
Gestaltung: B.Bicher
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