Otto der Reiche
 

Freiberg Obermarkt mit "Otto der Reiche"

Der Obermarkt ist seit Anfang des 13.Jahrhunderts der Hauptmarkt der Stadt Freiberg. Er hat heute eine Größe von 114x70 m.

Im Mittelalter fanden hier Gerichtshandlungen statt. So wurde 1455 der Prinzenräuber Kunz von Kauffungen auf dem Obermarkt enthauptet. Ein dunkler Gesteinsblock im Pflaster kennzeichnet noch heute die Hinrichtungsstätte, zwischen Brunnen und Rathauserker.

Das Rathaus ist das dominierende Gebäude am Obermarkt. Es wurde nach dem großen Stadtbrand von 1484 in spätgotischem Stil erbaut. 1986 - aus Anlaß der 800-Jahrfeier der Stadt wurde ein Glockenspiel aus Meißner Porzellan in den Rathausturm eingebaut. Täglich um 11:15 Uhr und um 16:15 Uhr ertönt das Bergmannslied "Glück auf".
Der Freiberger Obermarkt wird von Bürgerhäusern mit hohen Satteldächern aus dem 16. und 17. Jahrhundert umrahmt.

1897 wurde das Brunnendenkmal mit dem Stadtgründer Markgraf Otto der Reiche vom Bildhauer Georg Schöne aus Dresden errichtet.

Schon immer diente der Obermarkt neben dem Handel auch als Platz für Versammlungen und Feste, erinnert sei nur an das jährlich stattfindende Bergstadtfest.

 
 

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