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Freiberg in Sachsen

  Freiberg in Sachsen   Auf halbem Wege zwischen Dresden und Chemnitz liegt die Universitätsstadt Freiberg. Am Fuße des Erzgebirges ist die Entwicklung der Stadt eng mit dem Bergbau verbunden. Vor mehr als 800 Jahren fanden Handelsleute auf ihrem Weg nach Böhmen in ihren Wagenspuren glänzende Steine. Diese "Steine" ließen sie in Goslar untersuchen und es stellte sich heraus, dass sie einen ungewöhnlich hohen Silberanteil hatten. Das große "Berggeschrey" hatte begonnen und die Stadt am "freyen Berge" entwickelte sich zur bedeutensten Bergstadt in Sachsen.
Auch heute noch kann man viele Zeugnisse der Vergangenheit in Freiberg entdecken. Der historische Altstadtkern mit Bürgerhäusern aus dem 16./17.Jahrhundert, das Rathaus aus der ersten Hälfte des 15.Jahrhunderts, der Dom mit der großen Silbermannorgel, das Freiberger Stadttheater (seit 1993 Teil der Mittelsächsischen Theater und Philharmonie gGmbH) sowie das Naturkundemuseum (bis Anfang 2009 in der Waisenhausstraße) und das Stadt- und Bergbaumuseum zeugen vom einstigen Reichtum der Stadt.
 
  Beginnend mit den ersten Silberfunden entwickelte sich der Bergbau im Freiberger Revier bis zur 1.Hälfte des 14. Jahrhunderts sehr schnell. Nachdem das Silbererz an der Oberfläche in maximal 10-15m Tiefe abgebaut war, kam es zur ersten Krise. Zwei Stadtbrände 1375 und 1386 zerstörten oberdrein große Teile der Stadt. Aus diesem Grunde werden Freiberg von den Markgrafen die städtischen Steuern für 12 Jahre erlassen.
Mit der Entwicklung der kapitalistischen Produktionsverhältnisse wird vorhandenes Kapital in den Bergbau investiert. Im Jahre 1572 wird das höchste Silberausbringen seit Beginn des Bergbaus registriert. Ende des 16.Jahrhunderts sanken die Erträge der Gruben wieder.
Die Gründung der Bergakademie 1765, als erste montanwissenschaftliche Einrichtung, hat großen Einfluß auf die Entwicklung der Region. Neue Technik für den Bergbau und das Hüttenwesen, die wissenschaftliche Erkundung der Lagerstätten sowie die Ausbildung bergbaulicher Ingenieure gaben dem Bergbau neue Impulse. Diese Entwicklung fand in der 1. Hälfte des 19. Jahrhunderts ihren Höhepunkt bis im Jahre 1913 der Bergbau im Freiberger Raum eingestellt wurde.
Im Rahmen der Volkswirtschaft der DDR wurde der Bergbau und das Hüttenwesen ab 1949 im alten Erzrevier wiederbelebt. Neue technische Errungenschaften ermöglichten in der vierten und letzten Hauptperiode des Freiberger Bergbaus einen intensiven Abbau.
1969 wird der aktive Bergbau in Freiberg endgültig geschlossen. Einzelne Gruben dienen der TU Bergakademie Freiberg nach wie vor als Lehrgruben für die Studenten. Darüber hinaus können die Übertage- und Untertageanlagen von interessierten Bürgern oder Touristen besichtigt werden.
  Alte Elisabeth

Reiche Zeche
 
Mittelsächsisches Theater Konzerthalle Nikolai
Mittelsächsisches Theater Konzerthalle Nikolai
Johannisbad Heubner-Halle
Johannisbad Heubner-Sporthalle
    Heute ist Freiberg eine moderne Universitätsstadt mit vielen Möglichkeiten für kulturelle und sportliche Aktivitäten. Davon zeugen das Theater, verschiedene kleinere Bühnen (BIB, Marionettentheater, Burgtheater), die Konzerthalle Nikolai, der Dom mit seinen Orgelkonzerten, das Konzert- und Ballhaus Tivoli, die Freiberger Museen, das Pi-Haus, die Studentenclubs und das Kinopolis mit vielen Veranstaltungen. Neben der Kultur kommt auch der Sport nicht zu kurz. Von Aerobic bis zum Volleyball und Wandern kann man sich in vielen Vereinen sportlich betätigen bzw. man nutzt privat das Johannisbad, die Skate-Anlage am Häuersteig, die Rollschuhbahn in der Albert-Einstein-Straße oder einfach den nahegelegenen Hospitalwald zum Joggen um seinen Köper ein bißchen auf Trab zu bringen.

 
  Freiberg ist auch über seine Grenzen hinaus bekannt und pflegt die guten Kontakte zu seinen Partnerstädten - Amberg, Clausthal-Zellerfeld, Darmstadt, Delft (Niederlande), Gentilly (Frankreich), Ness-Ziona (Israel), Pribram (Tschechien) und Walbrzych (Polen).     Freiberger Stadtwappen Link zur Stadt Freiberg*

letzte Änderung: 07/04
Redaktion: B.Bicher
Gestaltung: B.Bicher