Logo Umwelt- und Geoportal Freiberg

Home
Stadt Freiberg
Geologie
Bergbau
Umwelt
nützliche Links
Aktuelles
Fachwörterbuch
Sitemap
Impressum
Kontakt

  Lage |  Geschichte |  Wasser/Abwasser |  Verkehr |  Bergbauliche Standorte |  Kultur &Sport |  Bildergalerie |  Literatur &Quellen 

Historische Wasserversorgung und Abwasserableitung Besonderheiten in Freiberg Bauausführungen der Anzüchte Historische Wasserversorgung Anzüchte heute

Historischer Abriß

1186 - 1188 Beginn des Baues von Anzüchten (Nicolaiviertel + Sächsstadt)
1210 - 1218 Erweiterung der Anzüchte aufgrund der Stadterweiterung (Einbeziehung von ca. 700 Häusern)
1287 Erste urkundliche Erwähnung der Anzüchte
1294 Im Freiberger Stadtrecht verankerte Pflicht der Hausleute ihr Abwasser über Anzüchte abzuleiten. Nachbarn haben Klagerecht.
1549 Mahnung des Freiberger Bürgermeister die Anzüchte "für den guten Gebrauch beständig" zu machen. Die Anzuchtsgewerke werden hier erstmals erwähnt, ihre Aufgabe ist deren Erhalt (Reinigung, Entschlammung, Reparatur und Neubau von Anzüchten).
1574 Ratsprotokolle über Schwierigkeiten beim Auffahren von Anzüchten. Vermessung durch Markscheider
1580 Älteste Zeichnung des Anzuchtsystems Petersstraße - Rinnengasse - Fischerstraße zum Stadtgraben
5.April 1583 Erwähnung der Hauptanzucht "durch das Kaufhaus"
1631 / 1632 Verpflichtung der Freiberger Bürger zur Zahlung des Anzuchtgeldes
1639 Ermahnung zum Erhalt der Anzüchte und Vermeidung der Abwässer in die vorhandenen Grubenbaue ("unsaubere Anzüchte und Gestank im Stolln")
5.Juni 1665 Weitere Aufforderung zum Erhalt der Anzüchte und Zahlung des Anzuchtgeldes
Mitte 17.Jh. Neugründung der "Gewerkschaft für Hauptanzüchte"
Beg. 18.Jh. Verzeichnisse über Abrechnungen des Anzuchtgeldes
1723 B. LINDNER erster Plan der Anzüchte
1782 J. Ch. F. HERRMANN überarbeiteter Plan
18. Jh. Eintragungen über Nachweise von Anzüchten werden spärlicher
1834 Meldung vom allgemeinen schlechten Zustand und Schadensfälle
1835 H. A. SCHIPPAN : Topographischer Plan der Königl. sächs. alten Bergstadt Freiberg und nächster Umgebung mit darunter befindlichen Erzbergbaue
Ende 19.Jh./Anf. 20.Jh. Akten über Anzüchte werden nicht weitergeführt
1904 Beschluß der Freiberger Städteverordnung zur Meldung aufgenommener unterirdischer Hohlräume
1915 Geologisches Landesamt Leipzig fördert gesonderten Plan über unterirdische Hohlräume

letzte Änderung: 11/03
Redaktion: H.J.Peter
Gestaltung: H.J.Peter
diese Seiten sind
noch in Arbeit