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Ölmühle
Blick in den oberen Steinbruch |
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Station 19: das Striegistal bei der Ölmühle
An dieser Stelle kann man eine Vorstellung davon bekommen, wie das Striegistal entstanden ist. Nachdem sich das Erzgebirge im Känozoikum angehoben hatte, schnitt sich die Striegis , unter Nutzung der bruchtektonischen Störungen, in den Gneis ein und suchte sich ihren Lauf nach Norden. Durch Mäanderbildung verbreiterte sich das ursprünglich V-förmige Tal in ein U-förmiges Tal. Die Mäander sind stellenweise noch zu sehen, an vielen Stellen wurde der Verlauf der Striegis jedoch begradigt. Fluviatile Ablagerungen wie Auelehm, Sand und Kies sind am ursprünglichen Bachufer manchmal angeschnitten.
Im Striegistal bei Oberschöna gab es zahlreiche Bergbauversuche, welche in der Freiberger Gangkarte von Weinhold (1866) eingetragen waren. Etwa 400m weiter talabwärts kurz vor der Bücke über die Striegis geht ein Weg rechts bergauf. Kurz vor dem Steilanstieg des Weges sollen früher der Stolln "Brüderliche Liebe" und ein zweiter unbekannter Stolln dem Bergbau gedient haben. |
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