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Station 5: ehemalige Rats-Ziegelei |
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Abb.2: Schnitt durch die Lehmgrube |
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Über den Grenzweg und den Ziegelweg (Gabelung nach links) geht es vom "Großen Teich" bis zum Waldrand (Kreuzung Ziegelweg/Schießweg). Die ehemalige Lehmgrube auf der linken Seite wurde zum Teil als Deponie genutzt, wurde aber auch teilweise rekultiviert und ist heute Naturschutzgebiet. |
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Die alte Ratsziegelei entstand Ende des 19. Jahrhunderts und war bis Ende der 60 er Jahre des 20. Jahrhunderts in Betrieb. Danach waren die Lehmvorkommen zu gering und von minderer Qualität. Neue Erkundungen waren nicht erfolgreich. Der sehr helle Lehm, der hier abgebaut und verarbeitet wurde bildete sich im Holozän durch Verwitterungs- und Umlagerungsprozesse. In Abb.2 sind die geologischen Verhältnisse der Lehmgrube im Querschnitt dargestellt. Die Mächtigkeit der Lehmschicht betrug etwa 2 - 5 m.
Heute befindet sich an der Stelle der alten Ziegelei die Heizungsbaufirma M.Scharf (etwa 300m links vom Ziegelweg entfernt). Rings um die Ziegelei gab es mehrere kleine Lehmgruben, welche fast alle wieder verfüllt wurden. |
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Station 6: Ende Ziegelweg, Waldkante |
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Silber, Calcit |
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Sphalerit, Siderit, Quarz |

Galenit, Baryt, Quarz |
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Argentit, Calcit |
| Hauptminerale der eb-Formation |
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An dieser Stelle befinden wir uns am Nordrand des Brand-Langenauer Gangsystems. Hier befand sich in der 2. Hauptperiode des Freiberger Bergbaus (im 16. Jahrhundert) das Brander Bergbaurevier. Die Gänge lassen sich vorwiegend der "Edlen Braunspatformation" (eb-Formation) zuordnen und besitzen zwei Hauptstreichrichtungen (Verlauf der Gänge). Der Abbau des Silbererzes in diesen Gängen trug wesentlich zur Entwicklung der Städte Freiberg und Brand-Erbisdorf bei. |
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Durch schnelle Verwitterung der Karbonnatminerale (Braunspat und Siderit) an der Erdoberfläche, kann man heute kaum noch Gangmaterial der eb-Formation auf den Halden finden. |
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