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Geologischer Lehrpfad Teil 1 Hospitalwald - Oberschöna

 
am Hungerborn
am Hungerborn
 
Blockbild eines Erzganges
Abb.3: schematisches Blockbild eines Erzganges mit "Streichen" A B

1-4 Haldenzug auf dem Erzgang, Schacht 1 mit Handhaspel
(aus Wagenbreth 1983)
 

Station 7: Altbergbau, Hospitalwald

 
Zur Kreuzung Ziegelweg/Schießweg zurückgekehrt befindet sich auf der linken Waldseite in einem kleinen Tal der Hungerborn. Nach einer Mitteilung von K.-F. Zillmann vom 16.8.84 ist dies kein verschütteter Schacht, sondern war früher ein Brunnen, welcher 1790 durch den Einfluß des Bergbaus versiegte. Nachgewiesen ist jedoch, dass der Hungerborn ein Treffpunkt der Bergleute, besonders am 22.Juli, dem Magdalenentag war. Ende des 15. Jahrhunderts setzten die Bergarbeiter im Erzgebirge den 22.Juli als schichtfreien Bergfeiertag - den Magdalenentag - durch. Heute veranstalten die Mitgliedern der historischen Freiberger Berg- und Hüttenknappschaft an diesem Tag eine Wanderung zum Hungerborn.
Zur Zeit (Frühjahr 2004) liegt der Hungerborn in einem geschützten Gebiet. Hier wurden 500 kleine Weißtannen (Baum des Jahres 2004) gepflanzt. Man erreicht den Ziegelweg über eine kleine Drehtür etwa 50 m weiter rechts.
Rechts und links des geologischen Lehrpfades (GLP) kann man Reste des Altbergbaus (kleine Halden) entdecken. Der Bergbau in diesem Gebiet war nicht so erfolgreich wie im Freiberger Revier. Der Silbergehalt des Erzes war geringer und die abgebauten Gänge hatten eine geringere Längen- und Teufenerstreckung.
In Abb.3 wird ein typischer Erzgangverlauf dargestellt - auf der Oberfläche deutet die gestrichelte Linie das Streichen des Erzganges an, die strichpunktierte Linie kennzeichnet ein Grubenfeld. C und D stellen seitliche Abbauräume im Erzgang dar.
 
 

Station 8: Ende Galgenweg

 
Wir verlassen den Hospitalwald am Ende des Galgenweges und befinden uns in mitten der Verebnungsfläche, welche nach Süden hin leicht ansteigt. Der Lehmanteil des Bodens ist hier wesentlich geringer. In südöstlicher Richtung befinden sich die Reste der Grube "Beschert Glück"*. Heute kann man dort das Huthaus, die Scheidebank, das Fördermaschinenhaus sowie untertage eine Erzrolle besichtigen (nach Absprache).  
  *) Link auf andere Webseite  
 
 
 
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letzte Änderung: 04/04
Redaktion: B.Bicher
Gestaltung: B.Bicher