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Station 9: Quellgebiet Höllbachtal |
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Rechts des Lehrpfades, von Station 8 kommend, liegt im Wald ein kleines Torfmoor. Der Abbau des Torfes ist nicht wirtschaftlich, da die Mächtigkeit des Torfes zu gering ist.
In einer flachen Mulde wird hier der Gneis des Grundgebirges von einer Schwemmlehmdecke überzogen. Es kommt zur Stauung der Sickerwässer. Mehrere Quellen, deren Abfluß gering ist, begünstigen die Staunässe. Abgestorbene Teile des Pflanzenbestandes sinken im Wasser. Durch den Luftmangel und eine gehemmte Tätigkeit der Mikroorganismen kommt es zur Anhäufung teilweise zersetzter organischer Substanzen. Es bilden sich anmoorige Schichten.
Mehrere Abzugsgräben und Naßstellen, an denen Supf- und Sauergräser wachsen, kennzeichnen das Gebiet. |
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Station 10: Geländeübersicht Höllbachtal |
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Blick zum Steinberg (464m) |
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Wir gehen am Ende der Schneise rechts den kleinen Fußweg entlang. Nach ca. 200m liegt das tiefeingeschnittene Höllbachtal vor uns. Auf der gegenüberliegenden Seite sehen wir eine Reihe von Quarzithärtlingen. Der größte davon ist der 464 m hohe Steinberg (siehe auch Geländeübersicht Steinberg Station 20). Durch Verwitterung und Erosion wurde der Gneis in diesem Gebiet abgetragen und der wesentlich härtere Quarzit tritt morphologisch hervor. So sind die Quarziteinlagerungen im Gneis auch mitverantwortlich für die Änderung des Verlaufes der Striegis von Norden nach Nordwesten. |
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