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Nephelinbasalt im Südosten von Mohorn

 
Basalt ist ein feinkörniges basisches Gestein, vulkanischer Herrkunft aus der Tertiär-, Diluvial- und Alluvialperiode, im wesentlichen aus SiO2 (50%), Al2O3 (16%), FeO (12%), MgO (7%), CaO (9%), Na2O (3%) und K2O (1%) bestehend. Basalt am Ascherhübel
 
  Basalt am Ascherhübel      
    Bei der Erstarrung der Lava entstehen schöne polyedrische Säulen, die senkrecht zur Abkühlungsfläche stehen.
Die Basalte im Süden Sachsens gehören zu den Ausläufern des nordböhmischen Vulkangebietes, entstanden im Tertiär (Erdneuzeit) vor etwa 25 Millionen Jahren. Innerhalb des Erzgebirges tritt Basalt an zahlreichen Stellen isoliert hervor. Hierbei handelt es sich vorwiegend um Nephelinbasalt. Die genaue gesteinskundliche Bezeichnung ist Olivin-Augit-Nephelinit, welche auf den hohen Anteil an den Mineralen Nephelin, Augit und Olivin zurückzuführen ist.
Im Wald und an den Wegen am Landberg findet man den Basalt als abgerundete Fragmente. Im ehemaligen Basalt-Steinbruch am Ascherhübel (417,5m) sind die Basaltstrukturen sehr gut zu erkennen.
 
         
   Basalt am Ascherhübel in Mohorn Grund      
 
  Ein weiteres Basaltgebiet in Sachsen befindet sich am Scheibenberg (807m), hier kann man das Naturdenkmal "Orgelpfeifen" bestaunen. Die Basaltsäulen ragen bis zu 40m empor. Von einem Aussichtsturm auf dem Scheibenberg hat man einen wunderbaren Blick über das Erzgebirge.  
  Die Orgelpfeifen am Scheibenberg   Die Orgelpfeifen am Scheibenberg  
  Basalt am Scheibenberg      
         
 
 
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letzte Änderung: 07/04
Redaktion: B.Bicher
Gestaltung: B.Bicher